SAMIRA 2.0
Das KI-gestützte Assistenzsystem für sicheres, begleiterloses Rangieren – mit dem mobilen Sensormodul am letzten Wagen.
- Echtzeit über hybrides 5G
- TRL 7 – in der Praxis erprobt
- KI speziell für den Rangierbetrieb
Die letzte Meile entscheidet – und kostet
Dort, wo Güter zu Terminals und Anschlussstellen auf die letzte Meile gebracht werden, ist der Rangierbetrieb besonders personalintensiv – und ausgerechnet hier ist der Fachkräftemangel am stärksten spürbar. Bei geschobenen Fahrten muss die Zugspitze bislang persönlich besetzt oder mühsam angependelt werden.
Die Folge sind unproduktive Wege, Arbeit bei jeder Witterung und ein wenig attraktiver Arbeitsplatz. Das macht die letzte Meile teuer, starr und abhängig von knappem Personal – im Wettbewerb mit dem Lkw ein wachsender Nachteil.
Die Zugspitze wird persönlich besetzt oder angependelt – mit Funkverbindung zum Triebfahrzeugführer.
Das Sensormodul sichert die Zugspitze – der Triebfahrzeugführer bleibt im Führerhaus.
SAMIRAmobil: Kameras, LiDAR und GNSS in einem Gehäuse
Ein Sensormodul besetzt die Spitze
Das Herzstück von SAMIRA 2.0 ist SAMIRAmobil – ein tragbares, akkubetriebenes Sensormodul, das in kurzer Zeit und ohne Umbau am letzten Wagen befestigt wird. Stereo-Kamera, LiDAR, RADAR und satellitengestützte Positionierung erfassen die Umgebung an der Spitze; eine eigens für den Rangierbetrieb entwickelte KI erkennt Personen, Fahrzeuge und Hindernisse – zuverlässig auch bei Nebel, Schnee und Regen.
Über hybrides 5G gelangt ein augmentierter Echtzeit-Videostream direkt ins Führerhaus: mit hervorgehobenem Fahrweg, Abständen und berechnetem Bremsweg. Der Triebfahrzeugführer bleibt im Führerhaus und hat die Zugspitze jederzeit sicher im Blick.
Ein intelligentes Sensorsystem besetzt die Spitze – digital statt personell.
Was SAMIRA an der Zugspitze sieht
KI-Gefahrraumüberwachung
Eine eigens trainierte KI erkennt Personen, Fahrzeuge, Signale und Schilder im Rangierbereich und segmentiert den Fahrweg – auch an Weichen.
Hinderniserkennung per LiDAR
LiDAR und RADAR ergänzen die Kamera zu einem redundanten Umfeldbild und messen Abstände zu Hindernissen auf dem Fahrweg.
Gleisselektive Ortung
GNSS mit RTK-Korrektur und Inertialsensorik bestimmen die Position zentimetergenau; digitale Gleiskarten stabilisieren die Ortung auf dem richtigen Gleis.
Die Zugspitze im Livebild
Auf dem Display im Führerhaus sieht der Triebfahrzeugführer das Livebild vom letzten Wagen. Fahrweg, Hindernisse, Abstände und der berechnete Bremsweg werden per Augmented Reality direkt eingeblendet.
Zugriff für alle Berechtigten
Da der augmentierte Videostream über ein Datennetz übertragen wird, steht er auch Leitstelle, Gleisarbeitern oder Betriebsleitung zur Verfügung.
Das Bild kommt an: hybrides 5G
Die Übertragung muss sicher und nahezu verzögerungsfrei sein. SAMIRA nutzt deshalb das öffentliche 5G-Netz und private Campusnetze – und wechselt im laufenden Betrieb nahtlos zwischen beiden.
Latenzminimierte Echtzeitübertragung vom fahrenden Zug
Campusnetze schließen Funklöcher und versorgen Werkshallen
Nahtloser Wechsel zwischen öffentlichem und Campusnetz
Mobil am Wagen oder fest installiert
Mobil am letzten Wagen
SAMIRAmobil wird von einer Person werkzeuglos am Zughaken montiert und ist nach kurzer Zeit einsatzbereit. Der Akku reicht für eine komplette Arbeitsschicht.
Stationär als SAMIRAfix
Die Kernkomponenten lassen sich auch als stationäres Modul an Mast oder Gebäude installieren – zur Überwachung von Gefahrenstellen wie Bahnübergängen oder unübersichtlichen Gleisharfen.
Sicherer, effizienter, zukunftssicher
Mehr Sicherheit
Erhöht die Betriebssicherheit im gesamten Rangierbetrieb – auch bei Nacht und schlechter Witterung – und beugt Kollisionen aktiv vor.
Effizientere Abläufe
Keine besetzte oder pendelnde Zugspitze, keine unproduktiven Wege: Die Disposition wird flexibler und unabhängiger von knappem Personal.
Fundament für Logistik 4.0
Echtzeit-Überwachung, Automatisierung und der Einbezug von KI und IoT – ausbaubar bis zum autonomen Rangieren.
Europäische Entwicklung
Vollständig von IKADO entwickelt, alle Rechte bei IKADO – im realen Einsatz erprobt und in Test- und Messfahrten validiert.
Vom Grundsystem zu Ihrer Lösung
SAMIRA ist modular und skalierbar und wächst mit Ihren Anforderungen – in drei Stufen.
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1
Mobiles Modul am Wagen
SAMIRAmobil wird bei Bedarf am letzten Wagen montiert – ohne Umbau an Fahrzeug oder Infrastruktur.
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2
Feste Zugausstattung
Die Sensorik wird fest an der Rangierlok oder an beiden Zugenden installiert.
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3
Ohne Rangierbegleiter in beide Richtungen
Begleiterloses Rangieren in beide Fahrtrichtungen – als Basis für den autonomen Rangierbetrieb.
Seit 2019 in Entwicklung – jetzt bestellbar
TRL 7 – in der Praxis erprobt & validiert
- 09/2019 Start von SAMIRA1 – gefördert vom Land NRW und der EU (EFRE)
- 09/2022 Live-Demonstration des Gesamtsystems bei Reuschling in Hattingen
- 03/2023 Abschluss von SAMIRA1
- 01/2024 Start von SAMIRA2.0 im Bundesprogramm „Zukunft Schienengüterverkehr“
- 05/2025 Erster Stakeholder-Workshop
- 09/2026 B-Muster im „Digitalen Testfeld Bahn“ der TU Chemnitz · Weltpremiere auf der InnoTrans
- Ab sofort Launch Edition bestellbar Jetzt anfragen
- bis 05/2027 Felderprobung im realen Rangierbetrieb und Projektabschluss
Mit der Launch Edition können Sie SAMIRA ab sofort im eigenen Rangierbetrieb einsetzen – sprechen Sie uns an.
SAMIRAmobil am Zughaken einer Rangierlok im Eisenbahnmuseum Schwarzenberg, September 2026. Das finale Seriendesign kann abweichen.
SAMIRA in Aktion
Sprechen wir über den ersten gemeinsamen Schritt.
Sie möchten SAMIRA in Ihrem Rangierbetrieb einsetzen oder gemeinsam weiterentwickeln? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
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